. . . Blütenstecher an Rosen

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. . . Blütenstecher an Rosen

Beitragvon bigkse » Fr 23 Jul, 2010 09:01

Im Mai hatte meine Bibernellrose Unmengen von Knospen angesetzt. Davon jedoch kamen nur ein paar einzelne zur Blüte.
Was war geschehen?
Die Knopspenstiele knickten noch vor der vollständigen Entwicklung nach unten, wären sie nicht abgeknipst worden, wären sie abgefallen.
Typisches Schadbild also für einen Blütenstecher!
Ich spreche hier bewusst nicht über einen Rosenblütenstecher! Den gibt es nach meinen Recherchen nicht. Es handelt sich hier m. W. um den Erdbeerblütenstecher. Der befällt alle Rosengewächse, damit also auch Himbeeren, Brombeeren, Äpfel (?), aber auch Fünffingerkraut, Fünffingerstrauch, (wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob es nicht eher der Erdbeerstengelstecher ist), Geum und andere Vertreter der Familie der Rosaceas.

Nun habe ich beobachtet, dass wohl die allermeisten Knospen der Bibernellrose pfutsch waren, eine unweit davon stehende Belle Isis jedoch so gut wie keinen Befall zeigte, es sei denn, er ist bei der Unmenge der sich entwickelnden Blüten nicht aufgefallen.
Jetzt konnte ich mich zu Beginn dieser Woche über üppige Ansätze an der Rhapsodie in Blue freuen. Gestern dann die Ernüchterun: Von acht bis zehn Knospen waren mal gerade zwei zu Blüten geworden, die anderen hatte Freund Käfer auf dem Gewissen.

Nun meine Frage:
Bevorzugt dieser Schädling überwiegend ungefüllte Blüten? Ich habe ihn an gefüllt blühenden (Rosen) noch nicht beobachten können.
Woher weiß er dann, dass es ungefüllte Blüten werden? Er geht ja an die Knospen!
Mich würden da mal eure Erfahrungen Interessieren.

PS.: An einer zweiten RiB war kein Befall zu sehen, in deren Bereich steht eine Schafgarbe. Integrierter Pflanzenschutz?
bigkse
 

Re: . . . Blütenstecher an Rosen

Beitragvon Pit » Fr 23 Jul, 2010 13:36

bigkse hat geschrieben:Es handelt sich hier m. W. um den Erdbeerblütenstecher. Der befällt alle Rosengewächse, damit also auch Himbeeren, Brombeeren, Äpfel (?), aber auch Fünffingerkraut, Fünffingerstrauch, (wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob es nicht eher der Erdbeerstengelstecher ist), Geum und andere Vertreter der Familie der Rosaceas.


Ich hatte das mal vor einiger Zeit anhand einer Potentilla in einem Bonsai-Forum dokumentiert (damit man weiß, wie die Kerlchen aussehen):


"Mir fällt in der letzten Zeit auf, dass Blütenknospen regelmäßig die Köpfchen hängen lassen - wie angebissen
baumeln die Häupter am Stängel."


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"Es handelt sich um den sog. Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi). Der weibliche Käfer legt seine Eier
mit Hilfe eines Bohrloches in die noch geschlossene Blüte. Anschließend wird der Blütenstiel angenagt,
so dass dieser umknickt."


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Heimat ist für mich überall dort, wo ein Mensch ist, zu dem ich kommen kann, ohne gefragt zu werden, weshalb ich da bin,
der mir einen Tee anbietet, weil er weiß, daß ich Tee trinke, und wo ich bei dieser Tasse Tee schweigen darf.
(Reiner Kunze)


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Re: . . . Blütenstecher an Rosen

Beitragvon bigkse » Fr 23 Jul, 2010 13:58

Hallo Pit,

danke für deine Ergänzung!
Sie veranschaulicht das Ganze noch!
bigkse
 





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