Im Mai hatte meine Bibernellrose Unmengen von Knospen angesetzt. Davon jedoch kamen nur ein paar einzelne zur Blüte.
Was war geschehen?
Die Knopspenstiele knickten noch vor der vollständigen Entwicklung nach unten, wären sie nicht abgeknipst worden, wären sie abgefallen.
Typisches Schadbild also für einen Blütenstecher!
Ich spreche hier bewusst nicht über einen Rosenblütenstecher! Den gibt es nach meinen Recherchen nicht. Es handelt sich hier m. W. um den Erdbeerblütenstecher. Der befällt alle Rosengewächse, damit also auch Himbeeren, Brombeeren, Äpfel (?), aber auch Fünffingerkraut, Fünffingerstrauch, (wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob es nicht eher der Erdbeerstengelstecher ist), Geum und andere Vertreter der Familie der Rosaceas.
Nun habe ich beobachtet, dass wohl die allermeisten Knospen der Bibernellrose pfutsch waren, eine unweit davon stehende Belle Isis jedoch so gut wie keinen Befall zeigte, es sei denn, er ist bei der Unmenge der sich entwickelnden Blüten nicht aufgefallen.
Jetzt konnte ich mich zu Beginn dieser Woche über üppige Ansätze an der Rhapsodie in Blue freuen. Gestern dann die Ernüchterun: Von acht bis zehn Knospen waren mal gerade zwei zu Blüten geworden, die anderen hatte Freund Käfer auf dem Gewissen.
Nun meine Frage:
Bevorzugt dieser Schädling überwiegend ungefüllte Blüten? Ich habe ihn an gefüllt blühenden (Rosen) noch nicht beobachten können.
Woher weiß er dann, dass es ungefüllte Blüten werden? Er geht ja an die Knospen!
Mich würden da mal eure Erfahrungen Interessieren.
PS.: An einer zweiten RiB war kein Befall zu sehen, in deren Bereich steht eine Schafgarbe. Integrierter Pflanzenschutz?




